{"id":1164,"date":"2022-08-10T20:34:50","date_gmt":"2022-08-10T18:34:50","guid":{"rendered":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/?p=1164"},"modified":"2025-01-21T11:29:17","modified_gmt":"2025-01-21T09:29:17","slug":"outinchurch-den-druck-aufrecht-erhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/outinchurch-den-druck-aufrecht-erhalten\/","title":{"rendered":"#outinchurch:  \u201eDen Druck aufrecht erhalten&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Den Druck aufrecht erhalten&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em>Stefan Diefenbach &amp; Wandel in der katholischen Kirche<\/em><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">VON MAYA-KATHARINA SCHULZ<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lebendiges Treiben herrscht in der Berger Stra\u00dfe, der l\u00e4ngsten Einkaufsstra\u00dfe Frankfurts im Herzen von Bornheim. Mittendrin liegt der Weltladen, den Stefan Diefenbach (57) vor 17 Jahren er\u00f6ffnete. Nun sitzt er &#8211; die Kaffeetasse neben sich &#8211; auf den Stufen der St.-Josefs-Kirche. Hier im Innenhof zwischen Weltladen und Kirche ist es angenehm k\u00fchl an diesem sommerlichen Nachmittag. Wenn Diefenbachs Leben ein Buch w\u00e4re, dann w\u00e4re dieser Ort der \u00dcbergang zwischen zwei Kapiteln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diefenbach war 25 Jahre lang Mitglied in einer Ordensgemeinschaft, er war der \u201eFamilienpriester\u201c in seinem Freundeskreis. Bis er sich outete. Wenn man an \u201eWandel\u201c denkt, dann ist die katholische Kirche, diese uralte Institution, nicht unbedingt das erste Stichwort, das einem einf\u00e4llt. Doch Diefenbach vereint beides miteinander. Im Januar strahlt die ARD den Dokumentarfilm \u201eWie Gott uns schuf\u201c aus. Darin geht es um die Initiative \u201eOutInChurch\u201c f\u00fcr die sich MitarbeiterInnen der katholischen Kirche in Deutschland engagieren. Sie haben sich als homo-, bi-, trans*-, oder intersexuell, als queer oder non-bin\u00e4r geoutet und daf\u00fcr schwerwiegende berufliche Konsequenzen in Kauf nehmen m\u00fcssen. Als einer von 125 Menschen ist auch Diefenbach in dem Film zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" hcb-fetch-image-from=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DLh2LEC-doc\" title=\"#OutInChurch: Queere Katholik:innen gehen an die \u00d6ffentlichkeit\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/DLh2LEC-doc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tagesschau-Beitrag zur Dokumentation &#8222;Wie Gott uns schuf&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button alignleft is-style-primary\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/wie-gott-uns-schuf\/wie-gott-uns-schuf-oder-die-doku\/das-erste\/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvd2llLWdvdHQtdW5zLXNjaHVmLzIwMjItMDEtMjRUMjI6NTA6MDBfMWUzNjQ3OGQtNjkwZi00Y2M3LWEzMTgtM2Q0NmY0MGY2MDMwL3dpZV9nb3R0XzIwMjIwMTI0X3dpZV9nb3R0X3Vuc19zY2h1Zl9kaWVfZG9rdQ\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur ARD-DOKU &#8222;WIE GOtt uns schuf&#8220;<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Berger Stra\u00dfe ist er ein bekanntes Gesicht. Immer wieder winken ihm Vorbeigehende jeden Alters fr\u00f6hlich zu oder wechseln ein paar Worte mit ihm. \u201eDer seelsorgliche Aspekt der Priesterarbeit spielt weiterhin eine gro\u00dfe Rolle f\u00fcr mich\u201c, erkl\u00e4rt er. Auch Netzwerken sei schon immer ein Teil von ihm gewesen. In der Kirche sei er immer mit einem gro\u00dfen Korb voller Dinge unterwegs gewesen, die er jemandem zur\u00fcckgeben wollte oder f\u00fcr jemand anderen gefunden hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geboren ist Diefenbach in Lahnstein in der N\u00e4he von Koblenz und aufgewachsen \u201ewie in einem mittelalterlichen Handwerksbetrieb\u201c &#8211; in der Metzgerei, die seine Eltern dort in dritter Generation betreiben. Weil sie sehr viel arbeiten m\u00fcssen, findet Diefenbach den Laden oft auch \u201eziemlich bl\u00f6d\u201c. Doch die Erfahrungen aus dem Gesch\u00e4ft kommen ihm heute im Weltladen zugute. \u201eMeine Eltern haben dem Pfarrer nicht gerade die T\u00fcr eingerannt, aber der Bezug zur Kirche war auch in meiner Kindheit immer da\u201c, res\u00fcmiert er. So durchl\u00e4uft er die klassische katholische Sozialisation: Taufe, Erstkommunion, Firmung, Messdiener, Lektor. Er ist im Reli-Leistungskurs und engagiert sich neben der Schule in der Jugendarbeit der \u00f6rtlichen Klostergemeinschaft. \u201eIch wollte gerne mehr wissen, tiefer eintauchen in die Bibel einerseits und in die Geschichte der Kirche andererseits.\u201c Diefenbach tritt in die Ordensgemeinschaft ein und beginnt nach dem Abitur in M\u00fcnster katholische Theologie zu studieren. Das Studium, das neben Latein, Griechisch und Hebr\u00e4isch auch einen Philosophie-Schwerpunkt hat, begeistert ihn: \u201eIch w\u00e4re einmal beinahe wegen Thomas von Aquin, einem mittelalterlichen Philosophen, \u00fcberfahren worden, weil wir so vertieft diskutiert haben, dass ich einfach auf die Stra\u00dfe gelatscht war\u201c, erinnert sich Diefenbach.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Stefan-Diefenbach-mit-Regenbogen-neu-768x1024.jpg\" alt=\"Stefan Diefenbach mit Regenbogenfahne in der Hand - vor dem Weltladen in Frankfurt\" class=\"wp-image-1167\" style=\"width:305px;height:406px\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Stefan-Diefenbach-mit-Regenbogen-neu-768x1024.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Stefan-Diefenbach-mit-Regenbogen-neu-225x300.jpg 225w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Stefan-Diefenbach-mit-Regenbogen-neu-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Stefan-Diefenbach-mit-Regenbogen-neu-rotated.jpg 1254w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Maya-Katharina-Schulz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass er homosexuell ist, realisiert er in seinen Zwanzigern. \u201eIch war bei einem Schulkameraden, wir haben uns unterhalten und Kaffee getrunken. Pl\u00f6tzlich kam ein anderer Mann herein, hat ihn gek\u00fcsst und sich neben ihn gesetzt. Da liefen bei mir zwei Sachen ab: Das eine war mein Kopf, der rief: \u201aDas geht doch nicht!\u2018 \u2013 das andere war mein Herz, das f\u00fchlte: \u201aWow, das ist aber sch\u00f6n!\u2018 Dieses Schl\u00fcsselerlebnis hat etwas in mir anger\u00fchrt, das sicherlich schon vorher da war, f\u00fcr das ich jedoch nie Worte gefunden hatte.\u201c Der Schulfreund bemerkt Diefenbachs Irritation, gibt ihm das Buch \u201eSchwul, na und?\u201c \u2013 die Aufkl\u00e4rungsliteratur dieser Zeit mit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Orden spielt die neue Erkenntnis zun\u00e4chst keine gro\u00dfe Rolle. Erst viele Jahre sp\u00e4ter trifft Diefenbach eine Entscheidung: \u201eAls ich 40 war, ist mein Gro\u00dfvater bei uns zuhause gestorben. An dessen Totenbett sprang mich die Frage an \u2013 und lie\u00df mich nicht mehr los \u2013 auf welches Leben ich denn selbst einmal zur\u00fcckblicken m\u00f6chte. M\u00f6chte ich der geachtete Ordenspriester sein, der aber immer etwas von sich versteckt? Oder m\u00f6chte ich mich ehrlich machen und zu dem stehen, was doch ein nicht ganz unwichtiger Teil von mir ist?\u201c Auf diesen Gedanken folgt ein Ringen, das \u00fcber zwei Jahre andauert. Diefenbach spricht mit vielen Freunden au\u00dferhalb der Kirche, erlebt gr\u00f6\u00dftenteils positive Reaktionen in seinem privaten Umfeld. Irgendwann steht seine Entscheidung fest. Bei einem Treffen des Leitungsgremiums der Ordensgemeinschaft vertraut sich Diefenbach seinen Ordensbr\u00fcdern an. Auf seine mutigen Worte folgt Schweigen, bis er aufgefordert wird, den Raum zu verlassen. \u201eDas war f\u00fcr mich ein absoluter Tiefpunkt. Gleichzeitig war ich auch sehr stolz auf meine Ehrlichkeit. In dieser absoluten Schw\u00e4che, diesem Sich-Nackt-Machen, lag auch eine enorme St\u00e4rke. Eine paradoxe Erfahrung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas war f\u00fcr mich ein absoluter Tiefpunkt. Gleichzeitig war ich auch sehr stolz auf meine Ehrlichkeit.\u201c<\/p>\n<cite>Stefan Diefenbach<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dem Weg sich ein neues Leben aufzubauen, er\u00f6ffnet Diefenbach mit einer Kollegin den Weltladen. \u201eDa haben dann auch wieder alle geglaubt, wir w\u00e4ren zusammen. Aber in einer Sitzung haben wir Klarheit geschaffen. Wir haben gesagt: \u201aWir suchen beide einen Mann, aber nicht denselben.\u2018 Dann haben die Leute es verstanden.\u201c In den ersten Jahren nach seinem offiziellen Outing in der Kirche plagen Diefenbach h\u00e4ufig Alptr\u00e4ume. \u201eDa ging es meist darum, dass ich mich endlich entscheiden, endlich Klarheit schaffen muss und immer, wenn ich aufwachte, merkte ich `wow, ich habs ja schon!\u2018. Es brauchte Zeit, bis das innerlich durch war.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aus dieser Erfahrung gewonnene St\u00e4rke m\u00f6chte Diefenbach nutzen: \u201eF\u00fcr mich war klar, dass ich zur Ver\u00e4nderung beitragen m\u00f6chte. Als jemand, der Theologie studiert hat und der sich in den Arbeitsweisen und Strukturen der katholischen Kirche auskennt, m\u00f6chte ich meine Expertise und meine F\u00e4higkeiten f\u00fcr die Ver\u00e4nderung einsetzen, f\u00fcr LGBTIQ-Personen in der katholischen Kirche.\u201c In Zusammenarbeit mit dem Stadtdekan bringt Diefenbach ein seelsorgliches Angebot f\u00fcr Lesben und Schwule in der Kirche auf den Weg \u2013 \u201eleider noch nicht f\u00fcr BTIQ-Personen, da gibt es leider noch ein bisschen Widerstand, aber daran arbeiten wir!\u201c, so Diefenbach entschlossen. Das Angebot wird gut angenommen, im letzten Jahr erreicht es sogar die Bistumsebene, die Dinge seien also durchaus in Bewegung. \u201eMan braucht viel langen Atem, muss viele dicke Bretter bohren. Und man muss dranbleiben und den Druck aufrechterhalten.\u201c Mit Druck meint er insbesondere intelligente Aktionen \u201eso, wie bei Greenpeace. Die machen ja auch nicht jeden Tag etwas, aber wenn sie etwas machen, dann ist das so ein P\u00e4ng! So entwickeln sich Dinge wie ein Stein, der ins Wasser geworfen wird und der die Dinge in Bewegung bringt.\u201c Im \u201eApostel\u201c, der Zeitschrift der Ordensgemeinschaft in der Diefenbach Mitglied war, erscheint 2021 ein Interview zu Homosexualit\u00e4t in der Kirche. \u201eDer Provinzial erz\u00e4hlte mir dann, eine Frau h\u00e4tte den \u201aApostel\u2018 daraufhin abbestellt, aber 15 Menschen h\u00e4tten ihn neu abonniert. Das sei doch eigentlich ein ganz guter Schnitt. Der Wandel geschieht also, und wenn man die Lupe nur gro\u00df genug w\u00e4hlt, sieht man den Fortschritt\u201c, witzelt Diefenbach. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDa ging es meist darum, dass ich mich entscheiden, endlich Klarheit schaffen muss und immer, wenn ich aufwachte, merkte ich `wow, ich habs ja schon!\u2018.\u201c<\/p>\n<cite>Stefan Diefenbach<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist ihm auch, der Kirche zu zeigen, dass es nicht nur \u201ejunge, flippige Leute\u201c sind die Ver\u00e4nderung fordern, sondern dass sich auch Menschen im Alter von 70 oder noch mehr Jahren einen Wandel der Kirche w\u00fcnschen und sich daf\u00fcr auf Katholiken- und Kirchentagen die F\u00fc\u00dfe plattstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als der OutInChurch-Film im Januar ver\u00f6ffentlicht wird, ist Diefenbach nerv\u00f6s. \u201eMich selbst im Fernsehen zu sehen und zu h\u00f6ren, das ist seltsam!\u201c Doch dann regnet es positive R\u00fcckmeldungen. \u201eIn der Doku ist nur ein kurzer Teil aus meinem Interview zu sehen, aber es kamen so viele Reaktionen auch aus Lahnstein und aus meiner Grundschule, von Menschen, die ich 20 Jahre nicht gesehen habe. Das war sehr beeindruckend!\u201c Mittlerweile gibt es eine weitere Gruppe, die Diefenbach moderiert und die sich \u201eout im Bistum Limburg\u201c nennt. \u201eWichtig ist, sich nicht nur als Opfer zu sehen, sondern auch eine aktive Rolle einzunehmen. Und nicht zu warten, bis man etwas erlaubt bekommt, sondern die Dinge einfach zu machen. Wir sind Getaufte und Gefirmte und wollen selbst zu dem Wandel beitragen, den wir uns w\u00fcnschen.\u201c Zu diesem Zweck engagiert sich Diefenbach auch im Synodalen Weg, einem Gespr\u00e4chsformat f\u00fcr eine Debatte, die der Aufarbeitung von Fragen zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland dient.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Wichtig ist, sich nicht nur als Opfer zu sehen, sondern auch eine aktive Rolle einzunehmen. Und nicht zu warten bis man etwas erlaubt bekommt, sondern die Dinge einfach zu machen.&#8220;<\/p>\n<cite>Stefan Diefenbach<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir d\u00fcrfen uns nicht auseinanderdividieren lassen\u201c, betont Diefenbach \u201eund jetzt einfach sagen: Schwule und Lesben d\u00fcrfen heiraten, damit haben wir unser Sch\u00e4fchen im Trockenen und die anderen sollen sich das selbst erk\u00e4mpfen. Wir m\u00fcssen R\u00e4ume auch f\u00fcr BTIQ-Personen \u00f6ffnen, in denen sie angstfrei zu Wort kommen k\u00f6nnen. Und ich m\u00f6chte mich daf\u00fcr einsetzen, dass sie wahrgenommen und wertgesch\u00e4tzt werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Stefan Diefenbachs Leben ein Buch w\u00e4re, so w\u00fcrde \u201eWandel\u201c sicherlich im Titel vorkommen. Seit sechs Jahren ist er inzwischen verheiratet, mit dem argentinischen Operns\u00e4nger Walter Castillo.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-query is-layout-flow wp-block-query-is-layout-flow\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Stefan Diefenbachs Leben ein Buch w\u00e4re, so w\u00fcrde \u201eWandel\u201c sicherlich im Titel vorkommen. Er war 25 Jahre Mitglied einer Ordensgemeinschaft bis er sich outete. 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