{"id":2559,"date":"2024-03-20T13:30:07","date_gmt":"2024-03-20T11:30:07","guid":{"rendered":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/?p=2559"},"modified":"2024-05-01T11:53:09","modified_gmt":"2024-05-01T09:53:09","slug":"double-dare-ya-wie-wars-beim-flinta-tag-in-der-oetinger-villa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/double-dare-ya-wie-wars-beim-flinta-tag-in-der-oetinger-villa\/","title":{"rendered":"DOUBLE DARE YA &#8211; Wie war\u2019s beim FLINTA*-Tag in der Oetinger Villa?"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>DOUBLE DARE YA &#8211; Wie war\u2019s beim FLINTA*-Tag in der Oetinger Villa?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>von Louisa Albert (20.03.2024)<\/p>\n\n\n\n<p>Lichterketten s\u00e4umen den Flur, der an zwei Unisex-Toiletten vorbei in den gro\u00dfen Hauptraum der Oetinger Villa f\u00fchrt. Es herrscht reges Treiben im alten Geb\u00e4ude, das sich mit seinen mit Efeu \u00fcberwucherten Hausw\u00e4nden fast schon mystisch in der Kranichsteiner Stra\u00dfe erhebt und heute Veranstaltungsort f\u00fcr den ersten hier stattfindenden FLINTA*-Tag ist.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"709\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-1024x709.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2560\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-1024x709.jpg 1024w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-300x208.jpg 300w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-768x532.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-1536x1064.jpg 1536w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-2048x1418.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Illustration: Margo Sibel Koneberg<\/p>\n\n\n\n<p>FLINTA* &#8211; das steht f\u00fcr Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-bin\u00e4re, Trans- und Agender-Personen. Das Sternchen am Ende soll zus\u00e4tzliche Variationen der Geschlechtervielfalt einbeziehen. Wer eine homogene Masse erwartet, hat falsch gedacht. Kommen kann heute jede*r, nur eben keine cis-M\u00e4nner. Seit Beginn der feministischen Bewegungen haben Frauen sich R\u00e4ume geschaffen, die nur f\u00fcr sie zug\u00e4nglich sein sollten. In solchen R\u00e4umen wurde sich ausgetauscht, vernetzt und es wurden Schritte in Richtung wichtiger Errungenschaften wie die des Frauenwahlrechts beschlossen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Auch heute w\u00fcnschen sich viele Frauen und Minderheiten wie Angeh\u00f6rige der queeren Community oder People of Color eigene R\u00e4ume, in denen sich frei von Diskimierung bewegt werden kann. \u201eWir haben in unserer WG dar\u00fcber geredet, dass es doch voll cool w\u00e4re, mal so einen Tag zu haben, einen FLINTA*-Tag, der jetzt nicht direkt eine Veranstaltung mit einem politischen Vortrag ist oder intellektuell sehr anspruchsvoll\u201c, erz\u00e4hlt Lucia, eine der Veranstalterinnen. \u201eEinfach ein Tag, der einen Raum bietet, in dem sich FLINTA* ausleben, ausprobieren, connecten, eine coole Zeit haben und dann auch noch feministische Inhalte behandeln k\u00f6nnen.\u201c Organisiert wurde der Tag von den Racoons, einer feministischen Konzertgruppe aus Darmstadt. \u201eUns ist wichtig, dass in der ja doch sehr m\u00e4nnerdominierten Musikszene FLINTA*-Personen mehr Raum einnehmen und mehr Reichweite und M\u00f6glichkeiten kriegen, sich auszuprobieren\u201c, erkl\u00e4rt Jana, Lucias Mitbewohnerin und ebenfalls Mitveranstalterin. \u201eDeswegen achten wir bei unseren Veranstaltungen darauf, dass wir nicht nur Typen auf der B\u00fchne haben, sondern gr\u00f6\u00dftenteils FLINTA*-Personen. Wir haben uns dann gedacht, dass es eine voll coole Kooperation w\u00e4re, (den heutigen Tag) unter dem Racoons-Label laufen zu lassen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zines, feministische M\u00e4rchen und bunt bedruckte T-Shirts<\/strong><br>Alle Besucher*innen werden von Lucia begr\u00fc\u00dft. Wer sich im Laufe des Tages unwohl f\u00fchle, k\u00f6nne sich an Personen in lila Westen wenden, erkl\u00e4rt sie. Diese geh\u00f6ren zum sogenannten \u201eAwareness-Team\u201c. \u201eVom Awareness-Team Darmstadt haben wir richtig viel Unterst\u00fctzung bekommen\u201c, erz\u00e4hlt Jana dankbar. Die Mitglieder des Awareness-Teams sind auf Veranstaltungen Ansprechpersonen in grenz\u00fcberschreitenden oder diskriminierenden Situationen. Wer Lucias Ansprache verpasst hat, kann auf ausliegenden Flyern nachlesen, dass das Team sicherstellen m\u00f6chte, dass sich jede*r wohl und respektiert f\u00fchlt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter geht es mit den Workshops. Erster Stopp: Zines basteln &#8211; kleine Magazine, die man aus A4-Papier faltet. Den Workshop leitet Lotta. Sie macht gerade ihr Fachabi, hat schon mehrere Zine-Workshops geleitet und auch das Plakat f\u00fcr die heutige Veranstaltung gestaltet. Die Oetinger Villa gef\u00e4llt ihr gut. \u201eIch komm nicht von hier, aber finde es immer sehr cool\u201c, erz\u00e4hlt sie. Die Zine-Kultur gibt es schon seit einigen Jahrzehnten. Die meist in kleiner Auflage erscheinenden Heftchen werden von verschiedenen Subkulturen gerne dazu genutzt, um Werte oder bestimmte Anliegen g\u00fcnstig und schnell zu verbreiten. Lotta erz\u00e4hlt, wie zum Beispiel in der Punk-Szene mit Zines auf Konzerte aufmerksam gemacht und \u00fcber diese und jene Themen berichtet wird. Heute sind der Themenwahl keine Grenzen gesetzt. Mit Edding, Zeitschriften-Schnipseln und Stickern k\u00f6nnen die kleinen Hefte verziert werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend hier flei\u00dfig gebastelt wird, wird einen Raum weiter konzentriert geschrieben. Beim \u201eKreativen Schreiben\u201c ist der Name Programm. Ein bis zwei Minuten soll einfach drauf los geschrieben werden, ohne den Stift abzusetzen &#8211; das soll den Druck nehmen. Auf den bunt bestickerten Holztischen stapeln sich schon die wild beschriebenen Seiten. Als zweite \u00dcbung werden Texte verteilt, M\u00e4rchen und Geschichten, \u00fcber die man sich damals im Deutschunterricht den Kopf zerbrochen hat. \u201eOft sind die Frauen in solchen Texten eher unterlegen\u201c, erkl\u00e4rt Lucia, die den Workshop anleitet. Rapunzel muss vom mutigen Prinzen gerettet werden, Faust schw\u00e4ngert Gretchen und l\u00e4sst sie dann allein zur\u00fcck, um mit dem Teufel auf dem Brocken eine wilde Party zu feiern. Nicht besonders femninitsich also. \u201eObwohl ich es schon empowernd finde, dass (die Prinzessin beim Froschk\u00f6nig) den Frosch an die Wand wirft\u201c, bemerkt jemand und alle lachen. Genau diese Storys k\u00f6nnen jetzt umgeschrieben werden in eine Story aus FLINTA*-Perspektive. \u201eCool, aber auch ein bisschen herausfordernd\u201c, findet eine Teilnehmerin. Beim dritten Workshop k\u00f6nnen all diejenigen mitmachen, die ihren Kleiderschrank etwas aufpimpen m\u00f6chten. Mit Siebdruck k\u00f6nnen mitgebrachte T-Shirts selber bedruckt werden. Und so trocknen gegen Ende der Workshops einige bunte Shirts mit verschiedenen Motiven an der Wand.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eEinfach mitmachen\u201c<\/strong><br>Die Stimmung ist gut, es wird sich ausgetauscht und fr\u00f6hlich gequatscht. Das liegt sicherlich auch an der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Location, die der ganzen Veranstaltung eine besondere Stimmung verleiht. \u201eWir haben uns f\u00fcr die Villa entschieden, weil sie ein sehr cooler Raum ist und wir uns w\u00fcnschen, dass mehr Leute sie kennenlernen und vielleicht auch Lust haben, sich einzubringen\u201c, erz\u00e4hlt Jana. \u201eDie Villa ist ein selbstverwaltetes Haus, sie lebt also von den Leuten, die sie am Laufen halten. Das Haus gibt aber auch super viel zur\u00fcck, weil man so viele Freiheiten hat und so viel ausprobieren kann. Das wollten wir zum einen vielen Leuten zug\u00e4nglich machen und zum anderen bestand nat\u00fcrlich auch ein bisschen die Hoffnung, vielleicht Leute zu finden, die Interesse haben, einfach mitzumachen.\u201c\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEinfach mitmachen\u201c &#8211; das ist hier in der Villa bei vielen Gelegenheiten m\u00f6glich, wie zum Beispiel bei der \u201eK\u00dcFA\u201c, der \u201eK\u00fcche f\u00fcr alle\u201c. Einmal in der Woche bereitet die K\u00dcFA Essen auf Spendenbasis zu. Auch heute versorgt sie die Besucher*innen mit einem veganen Buffet. Zum Essen wird der Film \u201eFEMINISM WTF\u201c gezeigt. Er verbindet Feminismus mit Kapitalismuskritik, Rassismus- und Genderforschung, zeigt Experten-Interviews und unterstreicht mit eindrucksvollen Tanzszenen, was es bedeutet, aus gesellschaftlichen Rollenmustern auszubrechen. Wer dann noch Energie hat, kann zur anschlie\u00dfenden Party bleiben. Das Fazit der Veranstalterinnen: \u201eWir haben das Feedback bekommen, dass es den Leuten gut gefallen hat\u201c, erz\u00e4hlt Lucia und auch Jana ist zufrieden. \u201eIch hatte ultra viel Spa\u00df, wir haben viele Leute erreicht und viele positive R\u00fcckmeldungen bekommen. Ich w\u00fcrde das auf jeden Fall nochmal machen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mein Fazit<\/strong><br>Es hat sich schon viel getan im Sinne der Gleichberechtigung. Trotzdem werden Frauen und viele Minderheiten auch in unserem Alltag noch h\u00e4ufig mit dem konfrontiert, was und wer sie sind. Der FLINTA*-Tag hat gezeigt: Auch heute lohnt es sich, gesch\u00fctzte R\u00e4ume zu schaffen, um denen einen Ort zu geben, die sich an vielen anderen Orten in unserer Gesellschaft (noch) immer nicht wohl, sicher und respektiert f\u00fchlen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:64px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-neve-link-color-color has-alpha-channel-opacity has-neve-link-color-background-color has-background is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-neve-link-color-color\"><strong>English version (automated translation):<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;DOUBLE DARE YA &#8211; How was the FLINTA*-Day at Oetinger Villa?<\/h2>\n\n\n\n<p>by Louisa Albert (20.03.2024)<\/p>\n\n\n\n<p>Fairy lights line the hallway that leads past two unisex bathrooms into the large main room of the Oetinger Villa. The old building, with its ivy-covered walls, almost mystically rises on Kranichsteiner Street and today serves as the venue for the first-ever FLINTA*-Day held here.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"709\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-1-1024x709.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2561\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-1-1024x709.jpg 1024w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-1-300x208.jpg 300w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-1-768x532.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-1-1536x1064.jpg 1536w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Flinta-Webseite-1-2048x1418.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>illustration: Margo Sibel Koneberg<\/p>\n\n\n\n<p>FLINTA* stands for women, lesbians, intersex, non-binary, trans, and agender people. The asterisk at the end is intended to include additional variations of gender diversity. Those expecting a homogeneous crowd will be surprised. Today, everyone is welcome, except for cis-men. Since the beginning of feminist movements, women have created spaces meant to be accessible only to them. In such spaces, they exchanged ideas, networked, and took steps toward significant achievements like women&#8217;s suffrage.<\/p>\n\n\n\n<p>Today, many women and minorities such as members of the queer community or People of Color still desire their own spaces where they can move freely without discrimination. \u201cWe talked about it in our flat that it would be really cool to have a day like this, a FLINTA*-Day, which is not directly a political lecture or intellectually demanding,\u201d says Lucia, one of the organizers. \u201cJust a day that provides a space where FLINTA* individuals can express themselves, try new things, connect, have a great time, and also deal with feminist content.\u201d The day was organized by the Racoons, a feminist concert group from Darmstadt. \u201cIt\u2019s important to us that in the rather male-dominated music scene, FLINTA* individuals take up more space and get more visibility and opportunities to try themselves out,\u201d explains Jana, Lucia\u2019s roommate and co-organizer. \u201cThat\u2019s why we make sure that at our events, we don\u2019t just have guys on stage, but mostly FLINTA* individuals. We thought it would be a really cool collaboration to run (today&#8217;s day) under the Racoons label.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zines, feminist fairy tales, and colorfully printed T-shirts <\/strong><br>Lucia greets all visitors. Those who feel uncomfortable during the day can turn to people in purple vests, she explains. These belong to the so-called &#8222;Awareness Team.&#8220; \u201cWe got a lot of support from the Awareness Team Darmstadt,\u201d Jana gratefully shares. The members of the Awareness Team are contacts at events for situations that cross boundaries or are discriminatory. Anyone who missed Lucia&#8217;s speech can find flyers explaining that the team aims to ensure everyone feels comfortable and respected.<\/p>\n\n\n\n<p>Next: the workshops. First stop: crafting zines &#8211; small magazines folded from A4 paper. Lotta, who is currently doing her technical diploma and has led several zine workshops and also designed the poster for today&#8217;s event, leads the workshop. She likes the Oetinger Villa. \u201cI\u2019m not from around here, but I always find it very cool,\u201d she shares. The zine culture has been around for several decades. These booklets, often published in small editions, are used by various subcultures to spread values or specific concerns cheaply and quickly. Lotta talks about how, for example, the punk scene uses zines to promote concerts and report on various topics. Today, there are no limits to the choice of topics. With markers, magazine clippings, and stickers, the small booklets can be decorated.<\/p>\n\n\n\n<p>While people are busily crafting here, the next room focuses on concentrated writing. &#8222;Creative Writing&#8220; is exactly what it sounds like. Participants are encouraged to write non-stop for one or two minutes without lifting the pen &#8211; to reduce pressure. The colorful, sticker-covered wooden tables are already piled with wildly written pages. As a second exercise, texts are distributed &#8211; fairy tales and stories that puzzled many during German lessons. \u201cOften, women in such texts are portrayed as inferior,\u201d explains Lucia, who leads the workshop. Rapunzel needs to be saved by the brave prince, Faust impregnates Gretchen and then leaves her alone to party with the devil on the Brocken. Not exactly feminist. \u201cThough I find it empowering that (the princess in the Frog Prince) throws the frog against the wall,\u201d someone remarks, and everyone laughs. These stories can now be rewritten from a FLINTA* perspective. \u201cCool, but also a bit challenging,\u201d finds a participant. In the third workshop, those who want to spice up their wardrobes can participate. With screen printing, brought T-shirts can be printed by participants themselves. And so, by the end of the workshops, several colorful shirts with various motifs are drying on the wall.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201cJust join in\u201d<\/strong><br>The atmosphere is good; people are exchanging ideas and chatting cheerfully. This is certainly also due to the extraordinary location, which gives the entire event a special ambiance. \u201cWe chose the villa because it\u2019s a really cool space and we hope that more people get to know it and maybe also feel inspired to contribute,\u201d Jana explains. \u201cThe villa is a self-managed house, so it thrives on the people who keep it running. But the house also gives back a lot because you have so many freedoms and can try out so much. We wanted to make that accessible to many people and, of course, we also hoped to maybe find people interested in simply joining in.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cJust join in\u201d &#8211; this is possible at the villa on many occasions, such as during the \u201cK\u00dcFA\u201d, the \u201ckitchen for all\u201d. Once a week, the K\u00dcFA prepares food on a donation basis. Today, it also provides the visitors with a vegan buffet. Alongside the meal, the film \u201cFEMINISM WTF\u201d is shown. It combines feminism with criticism of capitalism, racism, and gender studies, features expert interviews, and underscores with impressive dance scenes what it means to break out of societal role patterns. Those who still have energy can stay for the subsequent party. The organizers\u2019 conclusion: \u201cWe\u2019ve received feedback that people really enjoyed it,\u201d Lucia shares, and Jana is also satisfied. \u201cI had a lot of fun, we reached many people and received many positive responses. I would definitely do it again.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p><strong>My Conclusion <\/strong><br>A lot has happened in terms of equality. However, women and many minorities are still frequently confronted in our everyday lives with what and who they are. The FLINTA*-Day has shown: Even today, it is worthwhile to create protected spaces to offer a place for those who do not feel comfortable, safe, and respected in many other areas of our society.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:89px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-neve-link-color-color has-alpha-channel-opacity has-neve-link-color-background-color has-background is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:62px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<ul class=\"wp-block-latest-posts__list is-grid columns-3 has-dates wp-block-latest-posts\"><li><div class=\"wp-block-latest-posts__featured-image\"><a href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/taxiteller-adorno-schlussverkauf-bildung-konferenz-in-oer-erkenschwick\/\" aria-label=\"Taxiteller &amp; Adorno: Schlussverkauf Bildung Konferenz in Oer-Erkenschwick\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196-819x1024.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-post-image\" alt=\"\" style=\"\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196-819x1024.jpg 819w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196-240x300.jpg 240w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196-768x960.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196-1228x1536.jpg 1228w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196.jpg 1250w\" sizes=\"auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/a><\/div><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/taxiteller-adorno-schlussverkauf-bildung-konferenz-in-oer-erkenschwick\/\">Taxiteller &amp; Adorno: Schlussverkauf Bildung Konferenz in Oer-Erkenschwick<\/a><time datetime=\"2026-03-25T20:00:00+02:00\" class=\"wp-block-latest-posts__post-date\">25. 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Die Idee dahinter ist, die vielen dezentralen K\u00e4mpfe an einzelnen Hochschulen sichtbar zu machen und zu b\u00fcndeln.<\/div><\/li>\n<li><div class=\"wp-block-latest-posts__featured-image\"><a href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/wild-sein-wild-bleiben\/\" aria-label=\"Wild sein, wild bleiben?\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF2460-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-post-image\" alt=\"\" style=\"\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF2460-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF2460-300x225.jpg 300w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF2460-768x576.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF2460.jpg 1250w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/div><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/wild-sein-wild-bleiben\/\">Wild sein, wild bleiben?<\/a><time datetime=\"2026-03-18T20:00:00+02:00\" class=\"wp-block-latest-posts__post-date\">18. 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Let\u2019s rewatch und zur\u00fcck zum Anfang.<\/div><\/li>\n<li><div class=\"wp-block-latest-posts__featured-image\"><a href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/ikkimel-vs-coach-aaron-erste-lektion-selbstermaechtigung\/\" aria-label=\"Ikkimel vs. Coach Aaron: Erste Lektion Selbsterm\u00e4chtigung\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ikkimel_c_LaurentNoichl-1-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-post-image\" alt=\"\" style=\"\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ikkimel_c_LaurentNoichl-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ikkimel_c_LaurentNoichl-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ikkimel_c_LaurentNoichl-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ikkimel_c_LaurentNoichl-1.jpg 1250w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/div><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/ikkimel-vs-coach-aaron-erste-lektion-selbstermaechtigung\/\">Ikkimel vs. Coach Aaron: Erste Lektion Selbsterm\u00e4chtigung<\/a><time datetime=\"2026-03-11T20:00:00+02:00\" class=\"wp-block-latest-posts__post-date\">11. M\u00e4rz 2026<\/time><div class=\"wp-block-latest-posts__post-excerpt\">\u201eFrau\u2018n brauchen kein Schimpfwort, unsre Waffe hei\u00dft Giftmord\u201c ist das schon Drohung, oder darf Kunst so? Neben Ikkimels neuem Song Giftmord, droppten auch einige Kinnladen.<\/div><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lichterketten s\u00e4umen den Flur, der an zwei Unisex-Toiletten vorbei in den gro\u00dfen Hauptraum der Oetinger Villa f\u00fchrt. Es herrscht reges Treiben im alten Geb\u00e4ude, das sich mit seinen mit Efeu \u00fcberwucherten Hausw\u00e4nden fast schon mystisch in der Kranichsteiner Stra\u00dfe erhebt und heute Veranstaltungsort f\u00fcr den ersten hier stattfindenden FLINTA*-Tag ist.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2561,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[11,242],"tags":[115,93,202,97,207,205,137,13,203,208,204,206],"class_list":["post-2559","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-redaktionelle_beitraege","category-da_leben","tag-darmstadt","tag-diversitaet","tag-flinta","tag-gesellschaft","tag-kreatives-schreiben","tag-kreativitaet","tag-kultur","tag-kunst","tag-oetinger-villa","tag-siebdruck","tag-veranstaltungen","tag-zine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2559"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2559\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2562,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2559\/revisions\/2562"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2561"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}