{"id":2995,"date":"2025-03-26T19:00:00","date_gmt":"2025-03-26T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/?p=2995"},"modified":"2025-03-25T14:28:51","modified_gmt":"2025-03-25T12:28:51","slug":"zwischen-naehe-und-abschied-wie-hoffnung-und-widerstand-den-hospizalltag-begleiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/zwischen-naehe-und-abschied-wie-hoffnung-und-widerstand-den-hospizalltag-begleiten\/","title":{"rendered":"Zwischen N\u00e4he und Abschied: Wie Hoffnung und Widerstand den Hospizalltag begleiten"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zwischen N\u00e4he und Abschied: Wie Hoffnung und Widerstand den Hospizalltag begleiten<\/h2>\n\n\n\n<p><em>Von Emil Dr\u00f6ll (25.M\u00e4r.2025)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Interview mit Claudia Baaske, Palliativ-Care-Fachkraft im Darmst\u00e4dter Elisabethenstift: Wie&nbsp; Hoffnung im Hospiz entsteht und wie man dort mit Widerstand umgeht.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gewissheit, dem eigenen Tod nahe zu sein, ruft bei Menschen ganz unterschiedliche Emotionen&nbsp; hervor: Wut, Trauer, Resignation oder auch Widerstand. Im Hospiz des Darmst\u00e4dter Elisabethenstifts&nbsp; verbringen Menschen ihre letzten Tage \u2013 begleitet von einem engagierten Team aus Pflegekr\u00e4ften&nbsp; sowie ihren Angeh\u00f6rigen. Claudia Baaske, die seit mehr als einem Jahrzehnt in diesem Hospiz t\u00e4tig ist,&nbsp; teilt Einblicke in ihre Arbeit und erkl\u00e4rt, wie es gelingt, an einem scheinbar hoffnungslosen Ort&nbsp; dennoch Hoffnung zu schaffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"709\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-1024x709.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2996\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-1024x709.jpg 1024w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-300x208.jpg 300w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-768x532.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-1536x1063.jpg 1536w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-2048x1418.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Illustration: Margo Sibel Koneberg<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>Was unterscheidet die Arbeit im Hospiz von anderen Pflegeeinrichtungen?\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Schwerpunkt ist hier ein anderer. Unsere G\u00e4ste \u2013 wir nennen sie bewusst nicht Patienten \u2013 sind&nbsp; todkrank und wissen, dass sie sterben werden. Sie kommen zu uns, weil ihre Beschwerden wie&nbsp; Schmerzen, Atemnot, \u00c4ngste oder Panik anderswo nicht mehr ausreichend behandelt werden&nbsp; k\u00f6nnen. Unser Ziel ist es, diese Symptome zu lindern und ihnen die verbleibende Zeit so angenehm&nbsp; wie m\u00f6glich zu machen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>Wie erleben Sie Hoffnung in Ihrer Arbeit mit den G\u00e4sten, angesichts des bevorstehenden Todes?\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hoffnung spielt eine gro\u00dfe Rolle, sie zeigt sich aber sehr unterschiedlich. Manche G\u00e4ste hoffen bis&nbsp; zuletzt auf Genesung, obwohl es keine Aussicht darauf gibt. Unsere Aufgabe ist es, diese Hoffnung zu&nbsp; respektieren und zu unterst\u00fctzen, wo wir k\u00f6nnen. Die wenigsten haben Angst vor dem Tod selbst.&nbsp; H\u00e4ufiger f\u00fcrchten sie sich vor Schmerzen oder Atemnot. Ein gro\u00dfer Trost ist es, wenn wir ihnen&nbsp; versichern k\u00f6nnen: \u201eIch bin da, ich k\u00fcmmere mich um dich.\u201c &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>Gibt es einen Zusammenhang zwischen Hoffnung und dem Glauben der G\u00e4ste?\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, das erlebe ich oft. Gl\u00e4ubige Menschen finden h\u00e4ufig leichter Frieden, weil ihr Glaube ihnen Halt&nbsp; gibt. Sie k\u00f6nnen den Gedanken an ein Leben nach dem Tod annehmen und loslassen. Aber auch&nbsp; G\u00e4ste, die nicht gl\u00e4ubig sind, finden Hoffnung \u2013 sei es durch Gespr\u00e4che, Rituale oder einfach durch&nbsp; das Bewusstsein, dass wir sie nicht allein lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>Wie zeigt sich Widerstand bei den G\u00e4sten?\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Widerstand ist h\u00e4ufig, besonders bei j\u00fcngeren G\u00e4sten oder Menschen, die pl\u00f6tzlich mit der&nbsp; Endlichkeit ihres Lebens konfrontiert werden. Manche sind w\u00fctend oder traurig dar\u00fcber, dass ihr&nbsp; Leben endet, andere k\u00e4mpfen bis zuletzt. Es gibt G\u00e4ste, die ihre Wut auf uns Pflegekr\u00e4fte oder ihre&nbsp; Angeh\u00f6rigen projizieren. Diese Wut richtet sich oft nicht gegen die Personen selbst, sondern gegen&nbsp; die Situation. Wir versuchen dann, Verst\u00e4ndnis zu zeigen und diesen Widerstand nicht zu bewerten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>Wie erleben Sie es, wenn Angeh\u00f6rige Widerstand gegen den Verlust zeigen?\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das passiert oft. In der Regel k\u00fcndigt sich der Tod an: Die Atmung ver\u00e4ndert sich, die Gesichtsfarbe,\u00a0 die K\u00f6rperhaltung und das Bewusstsein. Wenn gew\u00fcnscht, informieren wir die Angeh\u00f6rigen, ob Tag\u00a0oder Nacht. Angeh\u00f6rige haben dann manchmal Schwierigkeiten, loszulassen, und ihre Anwesenheit\u00a0 kann den Sterbeprozess sogar beeinflussen.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal sind ganz viele Angeh\u00f6rige ums Bett herum, und dann ist es immer wieder so, dass der&nbsp; Sterbende nicht gehen kann. Wenn viele ums Bett sitzen, ihn streicheln und ihm signalisieren: \u201eWir&nbsp; k\u00f6nnen nicht ohne dich, bleib da&#8220;, f\u00e4llt das Loslassen schwer. Ich schlage dann behutsam vor, den&nbsp; Raum zu verlassen, um dem Sterbenden die M\u00f6glichkeit zu geben, seinen Moment zu finden. Ganz&nbsp; oft passiert es dann, dass jemand stirbt, wenn die Angeh\u00f6rigen kurz drau\u00dfen sind, um zu rauchen&nbsp; oder Kaffee zu holen. Manchmal m\u00f6chte der Sterbende aber auch, dass jemand bei ihm sitzt. Das&nbsp; merkt man. Dann bleibe ich, sage kleine Worte, singe ein Lied oder spiele leise Musik, um ihn zu&nbsp; begleiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>Was bedeutet f\u00fcr Sie selbst Hoffnung in Ihrer Arbeit?\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hoffnung bedeutet f\u00fcr mich, dass wir den G\u00e4sten und ihren Familien Trost und Sicherheit geben&nbsp; k\u00f6nnen. Es ist sch\u00f6n zu sehen, wenn jemand in Frieden gehen kann. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ziehe ich&nbsp; Hoffnung aus den zwischenmenschlichen Begegnungen und dem Wissen, dass wir in schwierigen&nbsp; Momenten etwas bewirken k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>Wie bewahren Sie Ihre eigene innere Balance angesichts von Widerstand und Trauer?\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist wichtig, eine gesunde Distanz zu wahren. Ich f\u00fchle mit, aber ich leide nicht mit. Au\u00dferhalb der&nbsp; Arbeit tanke ich Kraft durch meine Familie, Freunde und Hobbys. Und im Team lachen wir viel \u2013 Humor ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Man muss nur wissen, wann und wo er angebracht ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>Was k\u00f6nnen Angeh\u00f6rige tun, um Hoffnung zu bewahren?\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es hilft, offen \u00fcber Gef\u00fchle und Erinnerungen zu sprechen. Manchmal ist es auch wichtig, Konflikte&nbsp; beizulegen oder bewusst gemeinsame Zeit zu genie\u00dfen. Wir ermutigen Angeh\u00f6rige, das zu tun, was&nbsp; ihnen und dem Sterbenden gut tut, sei es durch Rituale, Musik oder einfach nur pr\u00e4sent zu sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tod macht einem die eigene Endlichkeit bewusst. Wir alle wissen das, aber es ist schwer, sich&nbsp; damit auseinanderzusetzen. Abschied zu nehmen ist traurig und oft mit Krankheit und Leid&nbsp; verbunden. Aber ich wei\u00df durch meine Arbeit, dass es m\u00f6glich ist, gut zu sterben. Mit der richtigen&nbsp; Unterst\u00fctzung k\u00f6nnen wir Menschen w\u00fcrdevoll auf ihre letzte Reise begleiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-neve-link-color-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-5fceb5b9b75e174c08321889c937864e\"><strong>Infokasten:<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-neve-link-color-color has-text-color has-link-color wp-elements-b9040d829516cc6c96443af6f4a3c52b\"><strong>Claudia Baaske <\/strong>ist 51 Jahre alt und arbeitet seit 13 Jahren im Elisabethen-Hospiz in Darmstadt. Sie ist \u00a0ausgebildete Krankenschwester und hat eine Weiterbildung zur Palliativ-Care-Fachkraft absolviert. Neben \u00a0der Betreuung der Hospizg\u00e4ste ist sie als Praxisanleiterin t\u00e4tig und betreut Auszubildende sowie \u00a0Teilnehmer von Weiterbildungen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-neve-link-color-color has-alpha-channel-opacity has-neve-link-color-background-color has-background\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-neve-link-color-color has-text-color has-link-color wp-elements-9945ecf7e2988cb0549fbbed1b826d77\">English version (automated translation:)<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Between Closeness and Farewell: How Hope and Resistance Shape Everyday Life in a Hospice<\/h2>\n\n\n\n<p><em>By Emil Dr\u00f6ll (25.Mar.2025)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Interview with Claudia Baaske, Palliative Care Specialist at the Elisabethenstift in Darmstadt: How hope emerges in a hospice and how resistance is handled.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>The certainty of being near death evokes very different emotions in people: anger, grief, resignation, or resistance. In the hospice of the Elisabethenstift in Darmstadt, people spend their final days\u2014accompanied by a dedicated team of caregivers and their relatives. Claudia Baaske, who has been working in this hospice for more than a decade, shares insights into her work and explains how hope can still be created in a place that seems hopeless.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"709\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-1-1024x709.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2997\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-1-1024x709.jpg 1024w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-1-300x208.jpg 300w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-1-768x532.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-1-1536x1063.jpg 1536w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hospiz-webseite-1-2048x1418.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Illustration: Margo Sibel Koneberg<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>How does hospice work differ from other healthcare facilities?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>The focus here is different. Our guests\u2014we deliberately do not call them patients\u2014are terminally ill and know they are going to die. They come to us because their symptoms, such as pain, shortness of breath, anxiety, or panic, can no longer be adequately treated elsewhere. Our goal is to alleviate these symptoms and make their remaining time as comfortable as possible.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>How do you experience hope in your work with guests, given the imminent death?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hope plays a major role, but it manifests in very different ways. Some guests hold on to the hope of recovery until the very end, even though there is no prospect of it. Our job is to respect and support that hope wherever we can. Very few people are afraid of death itself. More often, they fear pain or shortness of breath. A great source of comfort is when we can assure them: \u201cI am here, I will take care of you.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>Is there a connection between hope and the guests&#8216; faith?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Yes, I see that often. Religious people often find peace more easily because their faith gives them strength. They can accept the idea of life after death and let go. But even guests who are not religious find hope\u2014whether through conversations, rituals, or simply the awareness that we will not leave them alone.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>How does resistance manifest in guests?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Resistance is common, especially among younger guests or people who are suddenly confronted with the finiteness of their lives. Some are angry or sad that their life is ending, while others fight until the very end. Some guests direct their anger at us caregivers or their relatives. This anger is often not about the people themselves but about the situation. We try to show understanding and not judge this resistance.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>How do you experience relatives resisting the loss?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>That happens often. Death usually announces itself: breathing changes, facial color, body posture, and consciousness. If desired, we inform the relatives, whether day or night. Sometimes, relatives have difficulty letting go, and their presence can even influence the dying process.<\/p>\n\n\n\n<p>There are times when many relatives gather around the bed, and it often happens that the dying person cannot let go. When many people are sitting around, stroking them, and signaling, \u201cWe can&#8217;t do without you, stay here,\u201d letting go becomes difficult. I then gently suggest stepping out of the room so the dying person has the chance to find their moment. It often happens that someone passes away just as their relatives step out for a cigarette or a coffee. Sometimes, however, the dying person wants someone to sit with them. You can sense that. In those cases, I stay, say a few quiet words, sing a song, or play soft music to accompany them.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>What does hope mean to you personally in your work?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hope, for me, means that we can provide comfort and security to guests and their families. It is beautiful to see someone pass away in peace. Personally, I draw hope from the human connections I make and from knowing that we can make a difference in difficult moments.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>How do you maintain your own inner balance in the face of resistance and grief?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>It is important to maintain a healthy distance. I empathize, but I do not suffer with them. Outside of work, I recharge through my family, friends, and hobbies. And within our team, we laugh a lot\u2014humor is an important part of our work. You just have to know when and where it is appropriate.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><em>What can relatives do to preserve hope?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>It helps to talk openly about feelings and memories. Sometimes, it is also important to resolve conflicts or consciously enjoy shared time. We encourage relatives to do whatever feels right for them and the dying person\u2014whether through rituals, music, or simply by being present.<\/p>\n\n\n\n<p>Death makes us aware of our own mortality. We all know this, but it is difficult to confront. Saying goodbye is sad and often associated with illness and suffering. But through my work, I know that it is possible to die well. With the right support, we can accompany people with dignity on their final journey.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-neve-link-color-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-67ff2cc6efc477f396cddb50b2458750\"><strong>Info Box:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-neve-link-color-color has-text-color has-link-color wp-elements-3385e67109128f27ed63c5034c376aef\"><strong>Claudia Baaske<\/strong> is 51 years old and has been working at the Elisabeth Hospice in Darmstadt for 13 years. She is a trained nurse with additional qualifications in palliative care. In addition to caring for hospice guests, she works as a practical trainer, supervising trainees and participants in further education programs.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-neve-link-color-color has-alpha-channel-opacity has-neve-link-color-background-color has-background is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<ul class=\"wp-block-latest-posts__list is-grid columns-3 has-dates wp-block-latest-posts\"><li><div class=\"wp-block-latest-posts__featured-image\"><a href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/taxiteller-adorno-schlussverkauf-bildung-konferenz-in-oer-erkenschwick\/\" aria-label=\"Taxiteller &amp; Adorno: Schlussverkauf Bildung Konferenz in Oer-Erkenschwick\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196-819x1024.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-post-image\" alt=\"\" style=\"\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196-819x1024.jpg 819w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196-240x300.jpg 240w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196-768x960.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196-1228x1536.jpg 1228w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF6196.jpg 1250w\" sizes=\"auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/a><\/div><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/taxiteller-adorno-schlussverkauf-bildung-konferenz-in-oer-erkenschwick\/\">Taxiteller &amp; Adorno: Schlussverkauf Bildung Konferenz in Oer-Erkenschwick<\/a><time datetime=\"2026-03-25T20:00:00+02:00\" class=\"wp-block-latest-posts__post-date\">25. M\u00e4rz 2026<\/time><div class=\"wp-block-latest-posts__post-excerpt\">Professuren werden gestrichen, Geb\u00e4ude sind marode, das BAf\u00f6G reicht hinten und vorne nicht. Bundesweit wird Bildung seit Jahren kaputtgespart und der fzs, der Dachverband der Studierendenvertretungen, dem auch unser AStA angeh\u00f6rt, hat darauf eine Kampagne gegr\u00fcndet: \u201eSchlussverkauf Bildung&#8220;. Die Idee dahinter ist, die vielen dezentralen K\u00e4mpfe an einzelnen Hochschulen sichtbar zu machen und zu b\u00fcndeln.<\/div><\/li>\n<li><div class=\"wp-block-latest-posts__featured-image\"><a href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/wild-sein-wild-bleiben\/\" aria-label=\"Wild sein, wild bleiben?\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF2460-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-post-image\" alt=\"\" style=\"\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF2460-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF2460-300x225.jpg 300w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF2460-768x576.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSCF2460.jpg 1250w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/div><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/wild-sein-wild-bleiben\/\">Wild sein, wild bleiben?<\/a><time datetime=\"2026-03-18T20:00:00+02:00\" class=\"wp-block-latest-posts__post-date\">18. M\u00e4rz 2026<\/time><div class=\"wp-block-latest-posts__post-excerpt\">Von einer quirligen Rasselbande und \u201eIgitt, Kotz und B\u00e4h &#8211; M\u00e4dchen, die stinken\u201d zu Vampiren hinter dem Horizont, von denen die Wilden Kerle, wie bei der RTL-Show Take Me Out, jeweils ein Chick mit nache Hause nehmen. Let\u2019s rewatch und zur\u00fcck zum Anfang.<\/div><\/li>\n<li><div class=\"wp-block-latest-posts__featured-image\"><a href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/ikkimel-vs-coach-aaron-erste-lektion-selbstermaechtigung\/\" aria-label=\"Ikkimel vs. Coach Aaron: Erste Lektion Selbsterm\u00e4chtigung\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ikkimel_c_LaurentNoichl-1-1024x768.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-post-image\" alt=\"\" style=\"\" srcset=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ikkimel_c_LaurentNoichl-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ikkimel_c_LaurentNoichl-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ikkimel_c_LaurentNoichl-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ikkimel_c_LaurentNoichl-1.jpg 1250w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/div><a class=\"wp-block-latest-posts__post-title\" href=\"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/blog\/ikkimel-vs-coach-aaron-erste-lektion-selbstermaechtigung\/\">Ikkimel vs. Coach Aaron: Erste Lektion Selbsterm\u00e4chtigung<\/a><time datetime=\"2026-03-11T20:00:00+02:00\" class=\"wp-block-latest-posts__post-date\">11. M\u00e4rz 2026<\/time><div class=\"wp-block-latest-posts__post-excerpt\">\u201eFrau\u2018n brauchen kein Schimpfwort, unsre Waffe hei\u00dft Giftmord\u201c ist das schon Drohung, oder darf Kunst so? Neben Ikkimels neuem Song Giftmord, droppten auch einige Kinnladen.<\/div><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen N\u00e4he und Abschied: Wie Hoffnung und Widerstand den Hospizalltag begleiten Von Emil Dr\u00f6ll (25.M\u00e4r.2025) Interview mit Claudia Baaske, Palliativ-Care-Fachkraft im Darmst\u00e4dter Elisabethenstift: Wie&nbsp; Hoffnung im Hospiz entsteht und wie man dort mit Widerstand umgeht.&nbsp; Die Gewissheit, dem eigenen Tod nahe zu sein, ruft bei Menschen ganz unterschiedliche Emotionen&nbsp; hervor: Wut, Trauer, Resignation oder auch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2997,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[242,350],"tags":[410,115,361,408,201,362],"class_list":["post-2995","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-da_leben","category-hoffnung-widerstand","tag-abschied","tag-darmstadt","tag-hoffnung","tag-hospiz","tag-interview","tag-widerstand"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2995","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2995"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2995\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2998,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2995\/revisions\/2998"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2997"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ach-dasta.de\/zeitung\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}