Zum Inhalt springen

von Celine

Es ist die Endgültigkeit, 

die uns verschreckt,
doch ist die Ewigkeit entdeckt,
wo sich Alles und Nichts
ins Unendliche erstreckt,

wo Gestalt und Zeit kein Urteil fällen,
wo Räume sanft in Licht zerfließen 
und Seelenmeere sich erschließen,
ist dort nicht Friede? 

Und heißt Friede nicht Liebe? 

Und ist da, wo der Geist der Zeit verrinnt,
etwa dort, wo das wahre Leben beginnt? 

Ist das Danach doch ein Davor, 
das Leben die Pforte,
der Himmel das Tor? 

Ohne Zugang zum Sinn,
irr‘n wir ewig mit der Frage,
wohin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert