Die mutigen Frauen
von Akhila Madhu

Manche Leute sehen sie als Emigrantin oder Immigrantin
Ich sehe jemanden, der mutig genug ist, alles und jeden, den sie kennt, hinter sich zu lassen.
Sein Leben in eine Handvoll Koffer zu packen,
in ein Flugzeug zu steigen und mit einem einfachen Ticket um die Welt zu reisen.
Um an einem Ort zu leben, an dem sie noch nie zuvor gewesen ist, und ein ganz neues Kapitel im Leben zu beginnen.
Wenn du von deiner Heimatstadt weggezogen bist –
egal, wie weit du gereist oder wie lange du schon dort bist,
ob alleine oder mit jemandem zusammen,
lass dir von niemandem sagen, dass du nicht mutig genug bist.
Denn dein Leben in die Hand zu nehmen und es woanders hin zu verlegen… Nun, ich denke, das ist eines der mutigsten Dinge, die ein Mensch tun kann.
Es gibt Dinge, die einem nicht gesagt werden, wenn man weit weg zieht. Niemand erwähnt, wie sehr es schmerzt, nach Hause zu kommen, weil man nicht bleiben kann.
Ich packe meine Koffer und es gibt Dinge, die ich nicht mitnehmen kann…
Wie die Freunde in meiner Heimatstadt.
Ich möchte die Städte einpacken, jeden Laden, den ich sehe, die Bürgersteige und Bäume.
Es gibt kein Geflüster über den Schmerz vor dem Flug, noch einmal Abschied zu nehmen…
Und hinter all dem steht eine junge, mutige Frau, die das alles selbständig gemacht hat. Und außerdem eine andere mutigere Frau, ihre Mutter, die ihre Träume opferte, um ihre Tochter lächeln zu sehen.
- Assia El Fechtali: Kämpferin mit HerzAssia El Fechtali: Kämpferin mit Herz von Marie Krull (03.Apr.2025) Manche haben es, manche nicht: Den Funken, das Strahlen in den Augen – die Leidenschaft. Schon bei der ersten Begegnung mit Assia El Fechtali war klar: Sie hat es. Es war, als würde sie über den Boden der Boxhalle schweben. Als würde der Sport sie… Weiterlesen »Assia El Fechtali: Kämpferin mit Herz
- Zwischen Nähe und Abschied: Wie Hoffnung und Widerstand den Hospizalltag begleitenZwischen Nähe und Abschied: Wie Hoffnung und Widerstand den Hospizalltag begleiten Von Emil Dröll (25.Mär.2025) Interview mit Claudia Baaske, Palliativ-Care-Fachkraft im Darmstädter Elisabethenstift: Wie Hoffnung im Hospiz entsteht und wie man dort mit Widerstand umgeht. Die Gewissheit, dem eigenen Tod nahe zu sein, ruft bei Menschen ganz unterschiedliche Emotionen hervor: Wut, Trauer, Resignation oder auch… Weiterlesen »Zwischen Nähe und Abschied: Wie Hoffnung und Widerstand den Hospizalltag begleiten
- “Ein langer Atem für den Darmbach”“Ein langer Atem für den Darmbach” von Lucie Kraft (19.Mär.2025) Wie eine Initiative versucht, das kleine Gewässer im Herzen der Stadt wieder zum Leben zu erwecken Der rund 30 Kilometer lange Darmbach entspringt im Darmstädter Ostwald. Ab dem Vivarium fließt er durch Wiesenlandschaften, durchquert den Botanischen Garten und den Großen Woog, bevor er größtenteils unterirdisch… Weiterlesen »“Ein langer Atem für den Darmbach”